Amts- und Kassastunden des Bundesvergabeamtes
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"Compliance" Frühjahrstagung der ÖVG 

 

Am 16. März 2011 fand in den Räumlichkeiten des Bundesvergabeamtes eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Österreichischen Verwaltungswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) unter Vorsitz seines Präsidenten Sektionschef Dr. Matzka statt.

Thema dieser Veranstaltung war "Compliance: Mehr Glaubwürdigkeit und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung". Der Begriff "Compliance", welcher in den letzten Jahren zunehmend Eingang in der öffentlichen Verwaltung gefunden hat kommt aus dem privatwirtschaftlichen Management. 

Dabei verpflichten Unternehmer ihre Mitarbeiter sich an bestimmte Rahmenvereinbarungen ihrer Unternehmenstätigkeit zu halten. Es handelt sich um unternehmerisch richtiges Verhalten, insbesondere  um den Schutz vor den Folgen von Fehlverhalten und damit vor potentiellen Haftungen sicherzustellen. 

Nunmehr sind die Ansätze von "Compliance" auch im Public Sector angekommen. Die öffentliche Verwaltung ist sicher gefordert, in Zeiten geänderter Arbeitsbedingungen, einer steigenden Internationalisierung und Technisierung und einer immer größeren Mobilität der Bediensteten über die Grenzen des reinen Dienst- und Organisationsrechts hinauszuschauen. Das bedeutet aber nicht, dass sie mit jedem von außen in die Diskussion eingebrachten, neuen Begriff ihr System völlig ändern oder neue Steuerungselemente entwickeln müssen. Oftmals zeigt eine nähere Betrachtung, dass es sich um eine etwas andere Betrachtungsweise bekannter Herausforderungen und Lösungen handelt. 

Die ÖVG hat in ihrer heurigen Frühjahrstagung untersucht, inwieweit "Compliance" zu mehr Glaubwürdigkeit, Transparenz und Vertrauen im öffentlichen Dienst beiträgt. 

Um dieses Thema den Zuhörern näher zu bringen referierten bei dieser Veranstaltung der RA DDr. Jörg Zehetner (Karasek Wietrzyk RAe GmbH), Mag. Andreas Wieselthaler, MSc (BMI) und Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kucsko-Stadlmayer (Universität Wien).